Projekt

Evaluationskonzept „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“

Laufzeit: Juli 2017 – Juni 2020

Finanziert von der Aktion Mensch Stiftung wird das ISÖ bis zum Jahr 2020 das Projekt „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“ der LIGA Thüringen evaluieren. Das Projekt hat vor allem das Ziel, Menschen mit Behinderungen ihre Wahlmöglichkeiten für eine individuelle Lebensgestaltung aufzuzeigen. Durch konsequente Partizipation und Personenzentrierung sollen sie gestärkt und befähigt werden, notwendige Veränderungsprozesse der Eingliederungshilfe aktiv mitzugestalten.

Ein weiteres Ziel des Projekts ist es, klassische Angebote der bisher stationären und teil-stationären Eingliederungshilfe gemeinsam mit Leistungsträgern, Leistungserbringern und weiteren Akteuren in personenzentrierte ambulante Angebote weiterzuentwickeln und diesen Prozess transparent darzustellen. Hierbei stehen Fragen der Konzept-, Organisations- und Personalentwicklung sowie der Entwicklung neuer Vergütungsstrukturen im Zentrum der Betrachtung.

Zwischen 2011-2014 wurde das Vorgänger-Projekt „Wie misst man Teilhabe in der Eingliederungshilfe?“ erfolgreich abgeschlossen. Ergebnis war das Instrument zur Feststellung des Bedarfes von Menschen mit Behinderungen, die Integrierte Teilhabeplanung Thüringen (Kurzform ITP Thüringen). Auch dieses Projekt wurde von der Aktion Mensch Stiftung gefördert.

Aufgabe des ISÖ ist eine kontinuierliche Evaluation der Aktivitäten innerhalb des Projekts durch eine Nutzer-, Fachkräfte- sowie Multiplikatorenbefragung, mittels Textanalysen und einem jährlichen Evaluations-Workshop. Ein Abschlussbericht soll die Ergebnisse zusammenfassen.

Sophie Peter (ISÖ) im Gespräch mit dem Stefan Werner, Landesgeschäftsführer des PARITÄTISCHEN Thüringen, und Reinhard Müller, seinem Vorgänger als Landesgeschäftsführer, der im Projekt beratend mitwirkt.