Bücher

2017:

Michael Opielka, Soziale Nachhaltigkeit. Auf dem Weg zur Internalisierungsgesellschaft (2017)

Das Drama der Gegenwart ist die Externalisierungsgesellschaft: wir leben fast alle über unsere Verhältnisse, doch viele ganz besonders. Wir verschieben Umweltlasten und Sozialkosten an die Armen im reichen Norden und vor allem im ärmeren Süden. Der Wohlfahrtsstaat will die sozialen Konflikte durch sozialpolitische Maßnahmen mildern, doch er hat sich zunehmend zum Helfer der Externalisierung entwickelt. Arbeitsplätze und Rentenzahlungen rechtfertigen Klimavergehen. Mit diesem Buch wird erstmals ein Konzept vorgelegt, den Wohlfahrtsstaat vom Kopf auf die Füße zu stellen. Seine Binnenlogik wird auf Soziale Nachhaltigkeit umgestellt. Wir nehmen den Druck aus dem globalisierten Kessel, wenn wir in den Industriestaaten die Ausbeutung von Mensch und Natur wirksam reduzieren. Das ist möglich. Es erfordert ein Umdenken und natürlich überhaupt ein Denken. Die Idee des Grundeinkommens spielt darin eine zentrale Rolle. Ziel ist die Internalisierungsgesellschaft, die mit dem auskommt, was sie hat. Mehr lesen ...

Michael Opielka, Welche Zukunft hat der Sozialstaat? Eine Prognose (2017)

Der Sozialstaat ist bedroht: Demografischer und kultureller Wandel, Arbeit 4.0 und die Auflösung der Familienverhältnisse entziehen ihm seine Grundlagen. Aus diesem Szenario heraus entwirft der Autor Lösungen für eine Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, die einem Programm „Sozialer Nachhaltigkeit“ verpflichtet ist. Er diskutiert die Idee des Grundeinkommens im Lichte unterschiedlicher Gerechtigkeitsprinzipien und Wohlfahrtsregime und zeigt die Rolle der Sozialen Arbeit und die Bedeutung von Partizipation bei der künftigen Gestaltung des Sozialstaats auf. Mehr lesen ...