Sophie Peter, M.Sc. Environmental Sciences, Policy and Management (MESPOM)

Researcher im ISÖ - Institut für Sozialökologie

  • sophie.peter@isoe.org

Sophie Peter arbeitet seit November 2016 im ISÖ – Institut für Sozialökologie als Junior Researcher, seit Februar 2019 als Researcher. Sie hat im Juni 2016 ihren M.Sc. in Environmental Sciences, Policy and Management (MESPOM) erfolgreich abgeschlossen. Er beinhaltet Einsätze an der Central European University (CEU) in Ungarn, der Universität der Ägäis in Griechenland sowie einen Aufenthalt an dem International Institute for Industrial Environmental Economics (IIIEE) an der Lund Universität in Schweden. Schwerpunkte des Masters waren Themen der sozialen Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsstrategien im öffentlichen und privaten Sektor, Kreislaufwirtschaft sowie erneuerbare Energietechnologien und -politik. Ihre Masterarbeit schrieb sie in Kooperation mit dem Wuppertal Institut zur Wirkungsanalyse von Nachhaltigkeitsprojekten. Ihren Bachelor schloss sie in Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Mannheim mit den Schwerpunkten auf qualitative und quantitative Methoden, politische Soziologie und internationale/ europäischen Beziehungen im Jahr 2013 ab. Ihre Bachelorarbeit handelt von einer „grünen“ Energiepolitik für Europa und wie eine mangelnde Kohärenz eine nachhaltige Entwicklung in der EU-Politik hemmt. Zwischen Bachelor und Master absolvierte sie zwei Praktika am Unabhängigen Institut für Umweltfragen (UfU e.V.) in Berlin und am Stockholm Environment Institute (SEI) in dem Projekt WASH&RESCUE. Sie besuchte im Jahr 2014 die Sommeruniversität der Universität Genf zu den Themen „Global Environment, Energy and Risk“. Sophie Peter wurde 1990 in Aschaffenburg geboren. Blogbeitrag zum beruflichen Werdegang: http://mespom.eu/blogs/lindseyzemler/2017-02-16/sophie-peter-16-germany Hier der Blog zum aktuellen Dissertationsprojekt: https://socudes.wordpress.com/

 

11. International Research Workshop 2017, Sandelmark Akademie (Flensburg)

Vom 10.-15. September fand wie jedes Jahr der International Research Workshop in der Akademie Sandelmark statt. Sophie Peter, Junior Researcher am ISÖ, nahm an drei verschiedenen Workshops teil und konnte dadurch ihre methodischen Fähigkeiten weiterentwickeln. Zum einen wurde der Kurs „Questionnaire Design“ von Dr. David Richter (DIW Berlin) angeboten. Gerade in Hinblick auf unsere zwei momentan laufenden Projekte ZASH2045 und das Teilhabe-Projekt in Thüringen unterstützen solche kollegialen Reflexionen über die jeweilige Forschungseinrichtung hinweg dabei, einen Fragebogen zu entwickeln, mit dem man genügend aussagekräftige Daten sammeln kann. Der zweite Workshop fokussierte sich auf quantitative Methoden und die Analyse mit dem kostenlos-erwerbbaren Statistik-Programm R. Dieses Programm wird neben SPSS (das im ISÖ eingesetzt wird) und Stata international sehr gerne genutzt und es ist sinnvoll, darin Kenntnisse zu haben. Dr. Marco Lehmann (University Medical Center Hamburg-Eppendorf) führte in die Statistik und das Programm ein, mit dem Ziel, erste eigene Analysen durchführen zu können. Der letzte Tag des Workshops wurde an der Syddansk Universitet in Dänemark durchgeführt, ein architektonisch atemberaubendes Gebäude. Der dritte Kurs baute auf dem Statistik-Kurs auf, indem es um „Handling of Missing Data“ ging. Diese Problematik wird bereits seit den 1950er Jahren diskutiert und Prof. Dr. Martin Spiess (Universität Hamburg) hatte verschiedene Lösungswege vorbereitet. Entscheidend ist der Datensatz und der Umgang mit fehlenden Daten.

Universitätsgebäude der SDU in Kolding.

Neben den Workshops konnte man die schöne Landschaft rund um Flensburg genießen. Ein Spaziergang rund um den Haus-See der Akademie brachte Frischluft und gute Gespräche mit anderen PhD-Studierenden. Der Austausch von Herausforderungen war ebenfalls sehr hilfreich und wir konnten einige gute Stunden in der „Bierklause“ verbringen. Die Akademie ist zudem auf einem Atombunker gebaut, der im Kalten Krieg für die Politiker in SH im Notfall zum Schutz dienen sollte. Während einer Führung durch die Räume wurde einem erklärt, wie man hier während einem atomaren Anschlag ausharren wollte. Der Workshop endete mit einem gemeinsamen Abendessen in einem Lokal in Flensburg. Ein rundum gelungener Workshop, den man für nächstes Jahr weiterempfehlen kann!

Weitere Informationen und Angebote des Ph.D. Networks finden Sie hier.

TeilnehmerInnen des „11th International Research Workshop. Methods for PhD“

 

Zukunftsszenario Altenhilfe Schleswig-Holstein 2030/2045

Evaluationskonzept „Wie macht man Teilhabe? – Inklusion durch Umbau der Angebote gemeinsam verwirklichen“

Vergleich von ökologischer und konventioneller Landwirtschaft als Beispiel einer vergleichenden Nachhaltigkeitsbewertung landwirtschaftlicher Systeme

  • Zukunftsszenario Altenhilfe Schleswig-Holstein 2030/2045. ZASH2045-Zwischenbericht. 2017. ISÖ-Text 2017-1
  • Understanding and assessing the societal impact of sustainability research. From state of the art to a process-oriented assessment plan. 2016. The International Institute for Industrial Environmental Economics (IIIEE), in Kooperation mit dem Wuppertal Institut. Download: https://lup.lub.lu.se/student-papers/search/publication/8890692
  • Beyond Tunnel Vision: Revitalising Pedestrian Tunnels Through LEDs in der Publikation LED´s Light the Future – Showcasing Models of Innovative Lighting Solutions. 2015. The International Institute for Industrial Environmental Economics (IIIEE), in Kooperation mit Interreg und Lighting Metropolis
  • Nachhaltigkeit im UfU. Zusammenfassende Überlegungen einer Studie von 2013. UfU e.V. Magazin Nr. 76/77, 2/2014 + 1/2015
  • Institutionalising Gender Equality: DRR challenges and the impact on women, men and girls, boys in the context of a changing climate. 2013. Eine Studie für MSB, Schweden