Veranstaltung

Zukunftsworkshop im „Zukunftslabor Schleswig-Holstein“ #ZLabSH – Kiel 13.9.2019

Am Freitag, den 13. September 2019 fand im Sozialministerium in Kiel der erste „Zukunftsworkshop“ im Rahmen des „Zukunftslabor Schleswig-Holstein“ #ZLabSH statt. Eingeladen waren die zentralen Stakeholder: der Projektbeirat und die Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG), die jeweils ReferentInnen hinzuziehen konnten. Ziel des Zukunftsworkshops war die Diskussion und Vertiefung der Zukunftsszenarien des Zukunftslabors und ein erster Ausblick auf die Reformszenarien. Vor dem Hintergrund der Bestandsaufnahme zu den Wirkungen von Demographie und Digitalisierung auf die Soziale Sicherung als erster Veröffentlichung des Zukunftslabors wurden im Zukunftsworkshop vier idealtypische Zukunftsszenarien diskutiert. Die durch das ISÖ erarbeiteten Zukunftsszenarien wurden im Workshop vorgestellt und konnten durch die TeilnehmerInnen bewertet und ergänzt werden. Der Zukunftsworkshop war damit zugleich der Auftakt eines sogenannten „Delphi“, einer Befragung von Expertinnen und Experten, um die im Zukunftslabor entwickelten Zukunftsszenarien wie Reformszenarien dem kritischen Blick von außen zu stellen. Die Diskussionsergebnisse des Zukunftsworkshops wurden anschließend vom erweiterten ISÖ-Team in beide Szenarien eingepflegt und werden im Rahmen einer breit gestreuten Online-Delphi-Befragung (präziser: „Szenario-Delphi“) evaluiert und weiterentwickelt.

Hier finden Sie das Programm des Zukunftsworkshops: Programm Zukunftsworkshop 13.9.2019 – ZLabSH

Die TeilnehmerInnen erhielten zur Vorbereitung eine umfangreiche Textzusammenstellung zu „Zukunftsszenarien und Reformszenarien“ samt einer Kurzfassung in Tabellenform, die eine konzentrierte Einstimmung erleichtern sollte. In überarbeiteter Form wird diese Zusammenstellung später veröffentlicht werden.

Nach einer Begrüßung durch den Sozialminister des Landes Schleswig-Holstein Dr. Heiner Garg

wurde mit drei Input-Vorträgen in die Fragestellungen des Zukunftsworkshops eingeführt. Als erste Rednerin trug Frau Prof. Dr. Roswitha Pioch (Fachhochschule Kiel) zum Thema

„Erwartungen an das Zukunftslabor aus Sicht der Wissenschaft in Schleswig-Holstein“

vor. Hier finden Sie eine Audioaufnahme des Vortrages zum Download:
2019-9-13, Input Zukunftsworkshop Prof. Pioch
und hier direkt zum Abspielen:

 

Den zweiten Input-Vortrag hielt Dr. Reinhold Thiede, Leiter Geschäftsbereich Forschung und Entwicklung (DRV Bund) zum Thema

„Optionen zur Anpassung der Sozialversicherungen“

Hier finden Sie die Powerpoint-Folien zu seinem Vortrag:
Reinhold Thiede, Präsentation Input Zukunftsworkshop 13.9.2019

Hier finden Sie eine Audioaufnahme des Vortrages zum Download:
2019-9-13, Input Zukunftsworkshop Dr. Thiede
und hier direkt zum Abspielen:

 

Den dritten Input-Vortrag hielt Prof. Dr. habil. Alexander Spermann (FOM Köln) zum Thema

„Die Zukunftsszenarien und die Herausforderungen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt“

Hier finden Sie die Powerpoint-Folien zu seinem Vortrag:
Alexander Spermann, Präsentation Input Zukunftsworkshop 13.9.2019

Hier finden Sie eine Audioaufnahme des Vortrages zum Download:
2019-9-13, Input Zukunftsworkshop Prof. Spermann
und hier direkt zum Abspielen:

 

Weiter unten finden Sie weitere Fotos sowohl zur Dokumentation der Arbeitsergebnisse aus dem hoch produktiven World Café zu den Zukunftsszenarien wie den Arbeitsgruppen zu den Reformszenarien. Zum Abschluss des Zukunftsworkshops gab Dr. Stefan Bach (DIW Berlin) ein Feedback zur weiteren Arbeit mit den Reformszenarien im Rahmen der Mikrosimulation des Zukunftslabors.

Abschließend sprach Prof. Dr. Michael Opielka vom ISÖ zur Frage „Wie geht es weiter im Zukunftslabor“.

Durch den Zukunftsworkshop führten die ModeratorInnen Antje Ebersbach und Prof. Dr. Erich Schäfer (ISÖ), letzterer übernahm die Moderation der Plenarsitzungen:

Hier finden Sie zunächst einige Fotos zur Dokumentation der hoch konzentrierten Arbeitsatmosphäre:

Hier finden Sie schließlich die Dokumentation der Arbeitsergebnisse zu den vier Zukunftsszenarien und zu drei der vier Reformszenarien – Kriterium bei der Auswahl der Arbeitsgruppen war, dass man die Gruppe wählen sollte, deren Fokus man eher nicht teilte oder über die man am wenigsten wusste.