Neues aus dem ISÖ
Erwachen unter Bomben – Zur Uraufführung von „Awakening“ am Theater Bonn
Es gibt Abende im Theater, die sich nicht in ästhetischer Distanz betrachten lassen. Die Uraufführung von „Awakening“ am 1. März 2026 im Theater Bonn war ein solcher Abend. Es war der zweite Tag des Iran-Krieges. Während wir im Opernhaus saßen, fielen Bomben im Nahen Osten. Im Schlussbild dieser Inszenierung hingen sie fallend über dem Ensemble. Ich war bei dieser Premiere nicht nur Zuschauer, sondern Zeitgenosse. Das verändert den Blick.
Bevor man über Form und Wirkung spricht, lohnt ein kurzer Blick auf die dramaturgische Anlage dieses ungewöhnlichen Musiktheaters.…
Mehr lesen ...DIFIS-Studie von ISÖ und DIW erschienen: Ein integriertes Steuer- und Sozialtransfersystem zur Absicherung des Existenzminimums
Wolfgang Strengmann-Kuhn/Michael Opielka/Stefan Bach, Ein integriertes Steuer- und Sozialtransfersystem zur Absicherung des Existenzminimums. DIFIS-Studie 2025/9. Bremen/Duisburg: DIFIS
Die Studie entwickelt das Konzept für ein integriertes Steuer- und Sozialtransfersystem (ISTS) zur Sicherung des Existenzminimums in Deutschland. Ausgangspunkt ist die Analyse der vier zentralen Strukturprobleme des Status quo: Unübersichtlichkeit, Nichtinanspruchnahme, hohe Grenzbelastungen und unzureichende Mindestsicherung für Erwerbstätige.
Hier finden Sie die Studie und ihre Kurzfassung als DIFIS-Impuls zum Download
Die Autoren stellten die Studie mehrfach in Vorträgen vor, unter anderem hier:
https://www.isoe.org/projekte/vortraege/reformansaetze-fuer-ein-inklusives-steuer-und-sozialtransfersystem-3-11-2025/
https://www.isoe.org/projekte/vortraege/umweltvertraegliche-reform-des-sozialstaats-4-12-2025/
Fortschritt – der ISÖ-Podcast. Gespräche zu Sozialer Nachhaltigkeit und was sonst wirklich wichtig ist
Tätigkeitsbericht 2021-4 des ISÖ
Zukunftslabor Schleswig-Holstein #ZLabSH beendet
Was das ISÖ in den letzten Jahren gemacht hat
Die Behörden erwarteten von der Leitung des ISÖ einen Tätigkeitsbericht, um die Gemeinnützigkeit bestätigen zu können. Geschäftsführung und Gesellschafter machten sich daran, sie schauten gut vier Jahre zurück, beginnend mit dem rechtlichen Umbau des ISÖ in eine gemeinnützige GmbH im Herbst 2016. Sie kürzten und begrenzten sich, immerhin veröffentlicht das ISÖ seit Anfang 2017 einen Newsletter, der über alles Wesentliche informiert und im Archiv zugänglich ist: https://www.isoe.org/aktuelles/newsletter/ Dennoch, kaum war der nüchterne Text fertig, da waren sie doch beeindruckt, was die wenigen Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Engagement auf die Beine gestellt haben.…
Mehr lesen ...Erst einmal keine Zukunft für das Zukunftslabor #ZLabSH
Das FDP-geführte Sozialministerium Schleswig-Holstein hat am 5. Februar 2020 den Vertrag über die Wissenschaftliche Begleitung und Koordinierung des Zukunftslabor Schleswig-Holstein mit dem ISÖ – Institut für Sozialökologie aus außerordentlichen Gründen gekündigt. In einem „Bericht über die Arbeit des Zukunftslabors zur Weiterentwicklung der sozialen Sicherungssysteme“ (Schleswig-Holsteinischer Landtag, Drucksache 19/2121 vom 23.4.2020) hat die Landesregierung, federführend vertreten durch Sozialministerium, diese Kündigung unterdessen öffentlich begründet. Am 15. April 2020, eine Woche davor, hat das Landgericht Flensburg einem Antrag der Landesregierung, vertreten durch das Sozialministerium, auf Erlass einer einstweiligen Verfügung teilweise stattgegeben, wonach die zweite Teilstudie des ISÖ im Zukunftslabor: „Zukunftsszenarien und Reformszenarien“ (ISÖ-Text 2020-1, Februar 2020) nicht veröffentlicht werden darf.…
Mehr lesen ...So macht man Teilhabe! ISÖ veröffentlicht Evaluationsstudie zu Modellprojekt der Aktion Mensch Stiftung
Was kostet die Zukunft der Sozialen Sicherung? DIW hat Vorarbeiten zur Folgenabschätzung im Zukunftslabor vorgelegt
Die Forschergruppe des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) um Dr. Stefan Bach hat im Unterauftrag des ISÖ – Institut für Sozialökologie die Vorarbeiten zur Folgenabschätzung der Reformszenarien des Zukunftslabors abgeschlossen. Im Zukunftslabor Schleswig-Holstein werden grundlegende Reformen der sozialen Sicherungssysteme diskutiert. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung stellt das DIW Berlin in dieser Studie erste Ergebnisse zu Konzepten, Aufkommen und Verteilungswirkungen vor. Analysiert wird hier das Bürgergeld, das sich am Reformszenario 1 orientiert und in Form einer „negativen Einkommensteuer“ ausgestaltet wird. Auf dieser Grundlage sollen dann im weiteren Verlauf des Projektes die Reformszenarien simuliert werden, die in Abstimmung mit dem Auftraggeber entwickelt wurden.…
Mehr lesen ...








